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Förderverein "Burg Mark Hamm" e.V.


 
18.10.2018 • Grafen, Junker, Masseleyr. Haus und Hof der Grafen von der Mark zwischen Reiseherrschaft und Residenzbildung, ca. 1288 – 1398 /Vortrag durch Herrn Prof.Dr. Jürgen Kloosterhuis

Vortrag durch Herrn Prof. Dr. Jürgen Kloosterhuis
Donnerstag, 18.10.2018, 18:30 Uhr
Technisches Rathaus der Stadt Hamm, Großer Saal

Der Förderverein „Burg Mark“ Hamm e. V. ,der Hammer Geschichtsverein e. V.  und das Stadtarchiv Hamm freuen sich, dass sie den renommierten Archivar und Historiker Prof. Dr. Jürgen Kloosterhuis für einen spannenden Vortrag gewinnen konnten, der einen völlig neuen Blick auf die Geschichte der Grafschaft Mark eröffnen wird.

Die malerischen Vorstellungen, die sich um Hofdamen und Ritter, Turniergetümmel und Minnesang ranken, lassen sich angesichts einer spärlichen Quellenlage für den südwestfälischen Raum nur schwer nachhalten. Der Referent hat daher sorgfältig Urkunden, Aktenstücke, Rechnungen und Chroniken gesichtet, um auf dieser Basis ein realistisches Bild der Vergangenheit zu zeichnen. In seinem Vortrag erweckt er die Grafen von der Mark und ihre Masseleyr – die Personen in ihrem engsten Umfeld – zu neuem Leben.

 
Sekretsiegel des Grafen Engelbert III. von der Mark,1361 © Jürgen Kloosterhuis, Berlin

Der Vortrag findet am

Donnerstag, den 18.10.2018, um 18:30 Uhr im Großen Saal des Technischen Rathauses der Stadt Hamm statt.

Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei.

 
Um seine Erkenntnisse über das Entstehen und Erstarken der Grafschaft Mark in der Zeit zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert abzurunden, entführt Prof. Dr. Kloosterhuis seine Zuhörer in die festlichen Versammlungsräume dieser Zeit – die Burgen und die Grablegen –, und beleuchtet Aspekte des „Kanzleigebrauchs“, der Ausbildung einer „corporate identity“ und der ideologischen Erhöhung der märkischen Landesherrschaft. „Reiseherrschaft“ und „Residenzbildung“ sind die Stichworte, unter denen er das Wirken der märkischen Grafen treffend zusammenfasst.

Prof. Dr. Kloosterhuis wurde am 4. März 1950 in Coburg geboren. Zwischen 1969 und 1974 studierte er Philosophie, Geschichte, Germanistik und Politologie an den Universitäten in Freiburg / Brsg. und Wien. Zwischen 1975 und 1981 vollendete er seine Dissertation und wurde 1981 zum Dr. phil. promoviert. 1980, nach Beendigung seines zweijährigen Referendariats beim Staatsarchiv Detmold, begann seine archivarische Laufbahn am Staatsarchiv Münster. Dort war er insgesamt sechzehn Jahre lang tätig, bis er 1996 zum Direktor des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz in Berlin ernannt wurde. Im Juli 2017 trat er in den verdienten Ruhestand.

Der Referent, bekannt aus zahlreichend Publikationen zur märkischen Geschichte, widmet sich der Preußischen Geschichte, der Westfälischen Landesgeschichte, der Universitäts- und Studentengeschichte und der Archivwissenschaft. Aktuell forscht er zum Thema Kleve-Mark-Ravensberg in Brandenburg-Preußen.

Der Vorstand

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